Europa zwischen politischer Vision und kommerziellem Nutzen

Podiumsdiskussion am Do. 4. April 2019 mit Ulrike Liebert (Universität Bremen), Philippe Narval (Europäisches Forum Alpbach), Paul Schmidt (ÖGfE).

Vor den Europawahlen

Europa und seine BürgerInnen stehen vor den Europawahlen zwischen Frust und Lust, zwischen neuen Nationalismen und einem subjektiven Zusammenrücken angesichts von BREXIT und Trump.

Bisher konnten Europawahlen aber keine demokratische Aufbruchsstimmung erzeugen und die BürgerInnen erleben die sie nicht als Möglichkeit, eine Richtungsentscheidung über ihre politische Zukunft zu treffen.

Wie ist die Lage der europäischen Demokratie aktuell zu bewerten? Was bringt der Europawahlkampf, und was ist für die nächsten fünf Jahre zu erwarten? Welche Szenarien sind denkbar, um das notorische europäische „Demokratiedefizit“ zu beheben?

Am Podium diskutierten:

  • Ulrike Liebert hat Europapolitik am EUI Florenz sowie den Universitäten Barcelona, Heidelberg, Mannheim, Cornell und Bremen gelehrt, wo sie im Jahr 2000 das Jean Monnet Centrum für Europastudien (CEuS) gründete. Heuer erscheint ihr Buch „Europa erneuern! Eine realistische Vision für das 21. Jahrhundert“.
  • Paul Schmidt war als österreichischer Vertreter in Brüssel tätig und kennt die Europäischen Institutionen von innen. Seit 2010 ist er Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik.
  • Philippe Narval arbeitete er für internationale NGOs in Osteuropa, Südamerika und im Nahen Osten; er ist Geschäftsführer des Europäischen Forums Alpbach. 2018 erschien sein Buch „Die Freundliche Revolution. Wie wir gemeinsam die Demokratie retten“.
  • Moderation: Thomas Seifert (Wiener Zeitung)

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Die Veranstaltungsreihe DEMOKRATIE! ist eine Kooperation von SORA, Österreichischer Demokratie Monitor und Wiener Zeitung. Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung.

Bildcredit: Simon Rainsborough

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